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Es ist jedem klar, dass ein gutes Grundfutter für die Tiergesundheit notwendig ist. Man geht davon aus, das mit dem Schnittzeitpunkt, der
Schnitthöhe, der Ernte und dem Konservierungsverfahren Energie, Eiweiss und Rohfasern des Futters optimieren zu
können. Dies ist unserer Ansicht nach auch richtig, meistens wird jedoch dem Boden zu wenig Beachtung geschenkt. Grundlegend ist, dass nur
Nährstoffe und Spurenelemente im Futter sein können, die im Boden vorhanden und auch
verfügbar sind.
Wenn mit der Tiergesundheit etwas nicht stimmt (Klauenprobleme, Fruchtbarkeit, Zellzahlen usw.) ist guter Rat teuer. Da die Kuh ein Raufutter Verzehrer ist, sollten etwa 80% der
Nährstoffe inkl. Spurenelemente aus dem Grundfutter kommen.
Bodenproben geben Auskunft über den Gehalt an Phosphor, Kalium, PH, eventuell Stickstoff, Kalk und Magnesium usw. Ob jedoch die
Nährstoffe verfügbar sind oder das Bodenleben in Ordnung ist kann man nicht ablesen.
Der PH-Wert
Der PH-Wert gibt den Säuregehalt des Bodens an und man ist bis vor kurzem davon ausgegangen, dass mit dem PH-Wert der Kalkgehalt bestimmt werden kann, was sich nun als falsch herausgestellt hat. Bei
Böden mit hohem Kaligehalt steigt der PH-Wert und der Kalkanteil nimmt ab.
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Die Pansenübersäuerung
ist in vielen Betrieben ein unerkanntes Bestandsproblem. Tierarzt Dr.
Peter Zieger, Innovationsteam Milch Hessen, erläutert, wie Sie die
Erkrankung erkennen und wie Sie gezielt vorbeugen können.
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